Qualitätsmanagement

— Qualitätssicherung



Die permanente Gewährleistung eines hohen Qualitätsstandards unserer therapeutischen Angebote ist uns im Sinne unserer Patienten ein vorrangiges Anliegen.

Wir fühlen uns deshalb verpflichtet, die Evidenz unserer Behandlungsverfahren regelmäßig zu überprüfen und an den Erkenntnisgewinn der einschlägigen wissenschaftlichen Forschung zeitnah anzupassen.

Unser Ziel ist, die Erkrankungen und Probleme unserer Patienten angemessen wahrzunehmen und diagnostisch zuzuordnen, die diesbezüglichen Hintergründe und Zusammenhänge theoriegeleitet aufzuarbeiten und zu klären sowie gemeinsam mit dem Patienten einen Prozess der Linderung und Bewältigung in Gang zu setzen, der langfristig zu einer nachhaltigen Stabilisierung und Widerstandsfähigkeit bzgl. rezidivierender Entwicklungen führt.

Durch folgende Maßnahmen wollen wir diese Zielerreichung absichern:

Prozessevaluation

Die Feststellung einer Veränderung der die Behandlung begründenden Krankheitssymptome und Probleme wollen wir nicht allein dem subjektiven Eindruck des Patienten bzw. des therapeutischen Personals überlassen.

Über eine wissenschaftlich fundierte Eingangsdiagnostik, die während des stationären Aufenthalts – mindestens teilweise – wiederholend durchgeführt wird und einen differenzierten Abschlussstatus bei Entlassung, sollen die erreichten Entwicklungen anhand objektiver Messungen nachvollziehbar gemacht und damit belegt werden.

Katamnese

Zur Überprüfung der Nachhaltigkeit der im Rahmen des stationären Aufenthaltes erreichten Therapieziele werden in einem Zeitrahmen von 6 Monaten nochmals in schriftlicher Form einschlägige Informationen bei den Patienten abgefragt.

Nachbetreuung

Zum Behandlungskonzept der Schlossparkklinik gehört das Angebot, den Patienten nach der Entlassung für eine gewisse Zeit nachzubetreuen, per Email, SMS oder in Ausnahmefällen auch per Telefon. Der Datenschutz ist dabei zu gewährleisten. Dieses Angebot dient der nachhaltigen Stabilisierung unserer Patienten.

An diesem Ziel orientiert wird auch eine intensive Kontaktpflege mit den einweisenden und die Behandlung ggfs. ambulant fortsetzenden Ärzten und Psychologen kultiviert.

Wir streben in diesem Zusammenhang an, in der Orientierungsphase mit dem vorbehandelnden/einweisenden Kollegen ein Gespräch über dessen Ziele bezüglich der initiierten stationären Behandlung seines Patienten zu führen, wie auch in der Entlassungsphase den Kontakt zur Übergabe in die weiterführende/nachsorgende ambulante Behandlung zu suchen.

Als Grundlage für die fruchtbare kollegiale Zusammenarbeit mit den ambulant tätigen Behandlern sind regelmäßige Treffen mit dem Ziel des fachlichen Austauschs sowie spezifischer Fortbildungsangebote fest eingeplant.